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Meine Rechte – deine Rechte … ein Unterrichtsprojekt der 6a

Die Klasse 6a hat das Thema „Kinderrechte“ im GL-Unterricht behandelt und dabei wichtige Informationen über die Kinderrechte allgemein sowie das Leben von Kindern in Deutschland und im Ausland erfahren.

Ausgehend von der Fragestellung, ob Eltern das Recht haben, das Handy ihrer Kinder zu durchsuchen und Nachrichten zu lesen, entwickelte sich eine rege Diskussion, die dann dazu führte, dass zunächst die eigenen Bedürfnisse überdacht wurden. Brauche ich das alles wirklich, um gesund und sicher aufzuwachsen? Welche Rechte im Alltag oft (meist unbewusst) genutzt werden, wurde den Schülerinnen und Schülern klar, als sie einen typischen Tagesablauf als Comic gezeichnet haben und erkennen konnten, dass man an einem „ganz normalen“ Tag viele Kinderrechte beansprucht. Die Überlegungen, ob die als wichtig empfundenen Rechte vielleicht für andere Kinder weniger wichtig sind bzw. ob es vielleicht Rechte gibt, die in unserem Alltag eine eher untergeordnete Rolle spielen, aber für Kinder in anderen Ländern lebenswichtig sind, fielen einigen Kindern noch schwer. Zwei Ruanda-Botschafterinnen unserer Schule berichteten dann der Klasse vom Alltag in Ruanda und zeigten anhand von Fotos, wie Kinder dort leben. In dieser sehr anschaulichen Unterrichtsstunde mit beeindruckenden Bildern und Erzählungen zeigten die Schülerinnen und Schüler der 6a großes Interesse und hatten viele Fragen. Auch in den Folgestunden wurde viel über Kinderrechte gesprochen, vor allem darüber, dass sie in einigen Ländern nicht eingehalten werden. So kam es zu der Idee, Kindern in anderen Ländern, denen es nicht so gut geht wie uns hier in Deutschland, zu helfen. Schnell einigten sich die Schülerinnen und Schüler darauf, dass die Hilfe an die Partnerschule GS Kampanga (Groupe Scholaire Kampanga) im Norden Ruandas fließen soll. Es gibt nun zwei bunte Tonnen im Schulhaus (eine große in der Turnhalle und eine kleinere im ersten Stock neben dem Schülerkopierer), in die man Pfandflaschen, die man im Schulhaus findet, werfen kann. Das gesammelte Pfand wird dann an den von der Ruanda-AG unserer Schule ins Leben gerufenen „Sonderfond Schulspeisung“ gespendet, der Kindern in Ruanda, deren Eltern durch die Corona-Krise finanzielle Einbußen haben, das  Mittagessen der Schule bezahlt und ihnen so die Möglichkeit des Schulbesuchs gibt. Mit einer kleinen Spende kann man so einen großen Beitrag leisten.

Hier die Schüleräußerungen zum Nachlesen...

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