Informatik als Grundfach der MSS

Wir müssen davon ausgehen, dass weniger als die Hälfte der Informatikschüler das Wahlpflichtfach Computer und Technik in der Sekundarstufe I besucht hat. Andere kommen zum Teil ohne Computergrundkenntnisse von auswärtigen Schulen. 
Für den Besuch des Grundfachs Informatik sind keinerlei Vorkenntnisse nötig!
Der Lehrplan Informatik verlangt 3 Pflichtthemen: Programmierung in Stufe 11, Technische Grundlagen in 12 und Theoretische Grundlagen in 13, daneben Programmierprojekte in 12 und 13.

Die Schüler der 11. Klassen beschäftigen sich mit der Darstellung von Information und erstellen Internetseiten in XHTML und CSS. Schwerpunktthema der 11. Klasse sind Algorithmen. Die Programmiersprache ist Python. 
In der 12. Klasse lernen wir in einem Projekt, wie man in einem Team arbeitsteilig Module programmiert und sie zu einem fertigen Programm zusammenfügt.
Die Entwicklung von Computern hängt unmittelbar von den Bemühungen der Wissenschaftler während des 2. Weltkrieges ab, verschlüsselte Nachrichten des Gegners zu entschlüsseln. Die Bedeutung der Verschlüsselung ist heute aktueller denn je; Onlineshopping und –banking, soziale Netzwerke und Gesundheitskarten sind nur wenige Beispiele für die Bedeutung von Datensicherheit und Verschlüsselung. Dieses Thema beschäftigt uns unter anderem in der Jahrgangsstufe 12.

In der 13. Klasse beschäftigen wir uns weiter mit der Entstehung der Computer und den theoretischen Grundlagen. Als Simulationsmodell lässt sich der Von-Neumann-Rechner leicht durchschauen und in einer vereinfachten Assemblersprache programmieren. Die Schüler erfahren, wie mühsam und aufwändig es ist, im Gegensatz zu einer Hochsprache mit den Kleinbefehlen auch nur die einfachste Operation, wie das Verschieben einer Gruppe von Zahlen, auszuführen. Dass man aber in noch kleineren Schritten denken kann, zeigt uns die Turingmaschine, die 1936 von Alan Turing als Modell für mathematische Untersuchungen geschaffen wurde. Es handelt sich hierbei um ein endloses Band, auf das ein Kopf Striche oder leere Felder lesen oder schreiben kann. Wir schreiben kleine tabellarische Programme und zeichnen dazu Zustandsgraphen, um zu erfahren, wie man algorithmische Prozesse in kleinste Operationen zerlegt. Um uns von so viel Theorie zu erholen, programmieren wir am Ende der 13. Klasse ein Abschlussprojekt, dessen Thema mit den Schülern ausgewählt wird.
 

Erstellen von Internetseiten mit XHTML und CSS

Mehr und mehr Firmen sind im Internet präsent und betreiben Online-Shops. Auf XHTML basierende Lernsoftware ist auf CDs bequem (ohne Installation) und unabhängig vom Betriebssystem abrufbar. Die Schüler der 11. Klassen erstellen Seiten sowohl im Quelltext als auch mit einem Editor. Der Lehrplan Informatik verlangt 3 Pflichtthemen: Programmierung in Stufe 11, Technische Grundlagen in 12 und Theoretische Grundlagen in 13, daneben Programmierprojekte in 12 und 13.
Als Schwerpunktthema der 11. Klasse erstellen wir Algorithmen und setzen sie in Python um. In der 12. Klasse lernen wir in einem Projekt, wie man in einem Team arbeitsteilig Module programmiert und sie zu einem fertigen Programm zusammenfügt.

Die Entwicklung von Computern hängt unmittelbar von den Bemühungen der Wissenschaftler während des 2. Weltkrieges ab, verschlüsselte Nachrichten des Gegners zu entschlüsseln. Die Bedeutung der Verschlüsselung ist heute aktueller denn je; Onlineshopping und –banking, soziale Netzwerke und Gesundheitskarten sind nur wenige Beispiele für die Bedeutung von Datensicherheit und Verschlüsselung. Dieses Thema beschäftigt uns unter anderem in der Jahrgangsstufe 12.
In der 13. Klasse beschäftigen wir uns weiter mit der Entstehung der Computer und den theoretischen Grundlagen. Als Simulationsmodell lässt sich der Von-Neumann-Rechner leicht durchschauen und in einer vereinfachten Assemblersprache programmieren. Die Schüler erfahren, wie mühsam und aufwändig es ist, im Gegensatz zu einer Hochsprache mit den Kleinbefehlen auch nur die einfachste Operation, wie das Verschieben einer Gruppe von Zahlen, auszuführen. Dass man aber in noch kleineren Schritten denken kann, zeigt uns die Turingmaschine, die 1936 von Alan Turing als Modell für mathematische Untersuchungen geschaffen wurde. Es handelt sich hierbei um ein endloses Band, auf das ein Kopf Striche oder leere Felder lesen oder schreiben kann. Wir schreiben kleine tabellarische Programme und zeichnen dazu Zustandsgraphen, um zu erfahren, wie man algorithmische Prozesse in kleinste Operationen zerlegt. Um uns von so viel Theorie zu erholen, programmieren wir am Ende der 13. Klasse ein Abschlussprojekt, dessen Thema mit den Schülern ausgewählt wird.